Technikimpulse

1984 – DG VERLAG macht Schulung
Mit der Neugründung der Abteilung „Schulung“ nimmt der DG VERLAG ab 1984 eine der traditionsreichsten Aufgaben innerhalb der Genossenschaftsfamilie wahr. Die Aufgaben der Abteilung bestehen zum einen in der Koordination von vorhandenem Schulungsmaterial, aber auch in der Konzeption von neuen Materialien. So ist der DG VERLAG bei seinen Mitgliedern immer präsent und immer am Puls der Zeit.

1985 – DG VERLAG macht Druck
Eine der modernsten Druckereien der Bundesrepublik Deutschland feiert in diesem Jahr ihre Einweihung. Die Raiffeisendruckerei bezieht die neuen Produktionshallen in Neuwied. 22 Millionen DM werden in den Neubau und noch mal 10 Millionen DM in neue Maschinen investiert. 80% des Auftragsvolumens kommen vom DG VERLAG.

1985 – Richtung Digitalisierung
Das Jahr 1985 darf als Wendepunkt in der Geschichte des DG VERLAGES gesehen werden. Reagierte man in der Zeit davor mehr oder weniger auf die Bedürfnisse des Marktes, beginnt man nun damit, selbst Impulse zu setzen. So ist es kein Zufall, dass das Cover des Geschäftsberichts aus diesem Jahr ein Computer ziert. Der DG VERLAG erkennt früh die Potenziale der aufkommenden Digitalisierung und richtet das Unternehmen konsequent auf diese Entwicklungen aus. Eine wichtige Weichenstellung im 65. Jahr des DG VERLAGES.

1986 – New Look
Dass neue Zeiten anbrechen, soll sich auch im Erscheinungsbild bemerkbar machen. Ein neues Logo samt einheitlicher Corporate Identity wird geschaffen. Doch dahinter steckt mehr. In den Folgejahren beginnt der DG VERLAG zum ersten Mal in seiner Geschichte mit Eigenwerbung und präsentiert sich den Mitgliedern als umfangreicher Lösungsanbieter unter dem Motto „Wir stehen hinter Ihnen“. 

1987 – Zentrale Lagerung
Rationalisierung ist seit 1920 eine der Kernkompetenzen des DG VERLAGES. Mit der Schaffung eines zentralen Lagers in Wiesbaden bündelt der DG VERLAG sein Knowhow und macht seine Lagerprozesse effizienter. Eine notwendige Entscheidung, denn im Jahr 1985 gingen die Umsätze, die bis dahin nur eine Richtung kannten, erstmals zurück.

1988 – Am Anfang der Digitalisierung
Der neu geschaffene Geschäftsbereich „Elektronische Informations-Systeme“ nimmt seine Arbeit auf. Die ersten Bildschirmarbeitsplätze werden installiert, der DG VERLAG positioniert sich von Anfang an mit seiner digitalen Kompetenz. 1989 überschreitet der Umsatz des Unternehmens die 200-Millionen DM-Grenze.

1990 – Im Osten geht die Sonne auf
Nach dem Mauerfall macht sich der genossenschaftliche Verbund sofort daran, die neuen Bundesländer mit aufzubauen. Mit der Eröffnung der ersten ostdeutschen DG VERLAG-Geschäftsstelle in Gotha leistet auch der Verlag seinen Beitrag für eine schnelle Versorgung der neu gegründeten VR-Banken. Bereits am 4. Oktober 1990 wird die Vertriebsstelle Gotha an das SAP-Netz des DG VERLAGES angeschlossen.

1991 – Wiedersehen mit einer alten Bekannten
Nach 46 Jahren kehrt der DG VERLAG im Juni 1991 zu seinen Wurzeln zurück und eröffnet in der alten und neuen Hauptstadt Berlin eine Geschäftsstelle in der Reinhardtstraße 14. Zusammen mit der Vertriebsstelle Gotha deckt der DG VERLAG nur ein Jahr nach der Wiedervereinigung alle neuen Bundesländer ab. Aber auch in der Zentrale in Wiesbaden wandelt sich so einiges: Das Zentrallager wird um 600 Quadratmeter erweitert. Eine kurzfristige Lösung, weswegen in Idstein, etwa 20 Kilometer von Wiesbaden entfernt, ein 30.000 Quadratmeter großes Grundstück für einen Neubau erworben wird.

1994 – Neue Services
Das neue Distributionszentrum in Idstein wird bezogen und der neue Versandservice sowie Geno-Logistik® gehen an den Start. Das Zentrum bietet modernste High-Tech-Logistik und ermöglicht eine völlig neue Form des Kundenservice. Täglich werden rund 4.000 - in Spitzenzeiten sogar bis zu 8.000 - Lieferpositionen bearbeitet. Möglich wird das durch ein vollautomatisiertes Hochregal- und Kommissionierlager mit einer Kapazität von knapp 14.000 rechnergesteuerten Palettenplätzen. 

1995 – 75 Jahre DG VERLAG
Was 1920 als Rationalisierungsidee begann, ist 1995 eine nicht mehr wegzudenkende Instanz im genossenschaftlichen Verbund. Zum 18. März hat der ehemalige Vorstandsvorsitzende Peter Klein die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Jubiläumsfeier im Wiesbadener Kurhaus eingeladen. Am 15. September versammelt sich die genossenschaftliche Welt in Berlin, dem Gründungsort des DG VERLAGES. Die Publikation „ZwischenBilanz“ zeigt eindrucksvoll die Entwicklung des DG VERLAGES, der Titel verrät aber auch: Hier ist noch lange nicht Schluss.

1996 – Die Karten werden neu gemischt
In diesem Jahr erzielt der DG VERLAG den Rekordumsatz von 382 Millionen DM. Hauptgrund: Erstmalig erfolgt eine Chipkarten-Hauptausstattung für die Genossenschaftsbanken. Dank der frühen Digital-Ausrichtung ist der DG VERLAG hier der perfekte Ansprechpartner.

1997 – Perfekt eingerichtet
Die GenoPlan Einrichtungs-GmbH nimmt ihren Betrieb auf. Der DG VERLAG bietet den genossenschaftlichen Banken nun alles: Vom einfachen Formular über kreative Werbemittel bis zu innovativen Kartensystemen und Einrichtungskonzepten.

1998 – Willkommen im World Wide Web
Die VR-NetBank, der Vorläufer der heutigen WebBank, geht online. Entwickelt hat sie der DG VERLAG in Zusammenarbeit mit dem BVR, VR-Media und den Rechenzentralen. Damit ist es für jede lokale VR-Bank möglich, einen eigenen Webauftritt zu gestalten. Neben standardisierten Seiten, die in Abstimmung mit dem BVR laufend aktualisiert werden, kann jede Bank auch individuelle Websitemodule mit einem intuitiven Baukasten erstellen und verwalten. Heute mit Services wie WordPress ganz selbstverständlich, damals „state of the art“.

1999 – Bereit für die Jahrtausendwende
Vieles hat sich seit dem Start 1920 verändert, das Unternehmen hat sich stetig gewandelt und frühzeitig für die digitale Zukunft aufgestellt. Erstmalig wird in diesem Jahr eine Dividende von 6 Prozent ausgeschüttet. Der DG VERLAG blickt optimistisch in das neue Jahrtausend.

Mitarbeiter

1985: 460 Mitarbeiter
1999: 419 Mitarbeiter

Mitglieder

1985: 2.535 Mitglieder
1999: 1.956 Mitglieder

Umsatzwachstum

1985: 159,7 Millionen DM
1999: 362,5 Millionen DM